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Ganz “normal” zur Arbeit gehen – die Rolle des Co-Working Spaces für Freiberufler

Als Freiberufler haben Sie natürlich ein hohes Maß an Unabhängigkeit und können sich den Tag weitgehend selbst strukturieren. Dennoch gibt es viele Freiberufler, denen manchmal – oder oft – die Decke auf den Kopf fällt. Alle Anderen haben ihre Kollegen, nur ich bin allein, so stellt sich die Denkweise dar, wenn man stets den heimischen PC umkreist. Dass es leichter fällt, die Arbeit zu strukturieren, wenn es separate Orte gibt, ist zudem Fakt. Das spricht dafür, sich auch als Freiberufler für einen Platz im Co-Working Space zu interessieren.

Getrennte Bereiche – verknüpft mit einem Feierabendgefühl

Dass die Arbeit von Selbständigen und Freiberuflern sozusagen never-ending ist, kann zur Belastung werden. Um Mitternacht noch mal gucken, was aus dem Pitcher geworden ist, oder ob Kunde x sich endlich zu den Änderungen geäußert hat: Das ist Alltag bei vielen, die ohne Chef arbeiten. Wer sich aber im Co-Working Space einmietet, kann bewusst und vorsätzlich einen Schlussstrich ziehen. Wenn man abends um 19 h den Space verlässt, vielleicht, um mit den mit den Co-Workern ein Bier zu trinken, hat man fast den klassischen Feierabend. Rein psychologisch kann das gut tun und sogar einem Burn-out vorbeugen. Genug ist genug! Das große Problem aller Selbständigen kann so etwas gemildert werden.

Auch möglich: die Geschäftspost an den Co-Working Space schicken lassen

Wenn Sie es besonders gut machen wollen, trennen Sie sogar Ihre private Adresse und Ihre geschäftliche Adresse. Auch das kann sich psychologisch positiv auswirken. Fragen Sie, ob Sie die Adresse nutzen dürfen. In vielen Fällen ist das Teil des Services, und Ihre Päckchen können auch dorthin gesendet werden. Ihr Büro ist von nun an nicht mehr da, wo auch alle privaten Dinge vonstatten gehen, sondern ein Ort, an dem “Work first” gilt. Probieren Sie es einmal aus, wenn Sie aktuell unzufrieden sind mit Ihrer Situation – die Lösung kann so einfach sein!