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Ganz “normal” zur Arbeit gehen – die Rolle des Co-Working Spaces für Freiberufler

Als Freiberufler haben Sie natürlich ein hohes Maß an Unabhängigkeit und können sich den Tag weitgehend selbst strukturieren. Dennoch gibt es viele Freiberufler, denen manchmal – oder oft – die Decke auf den Kopf fällt. Alle Anderen haben ihre Kollegen, nur ich bin allein, so stellt sich die Denkweise dar, wenn man stets den heimischen PC umkreist. Dass es leichter fällt, die Arbeit zu strukturieren, wenn es separate Orte gibt, ist zudem Fakt. Das spricht dafür, sich auch als Freiberufler für einen Platz im Co-Working Space zu interessieren.

Getrennte Bereiche – verknüpft mit einem Feierabendgefühl

Dass die Arbeit von Selbständigen und Freiberuflern sozusagen never-ending ist, kann zur Belastung werden. Um Mitternacht noch mal gucken, was aus dem Pitcher geworden ist, oder ob Kunde x sich endlich zu den Änderungen geäußert hat: Das ist Alltag bei vielen, die ohne Chef arbeiten. Wer sich aber im Co-Working Space einmietet, kann bewusst und vorsätzlich einen Schlussstrich ziehen. Wenn man abends um 19 h den Space verlässt, vielleicht, um mit den mit den Co-Workern ein Bier zu trinken, hat man fast den klassischen Feierabend. Rein psychologisch kann das gut tun und sogar einem Burn-out vorbeugen. Genug ist genug! Das große Problem aller Selbständigen kann so etwas gemildert werden.

Auch möglich: die Geschäftspost an den Co-Working Space schicken lassen

Wenn Sie es besonders gut machen wollen, trennen Sie sogar Ihre private Adresse und Ihre geschäftliche Adresse. Auch das kann sich psychologisch positiv auswirken. Fragen Sie, ob Sie die Adresse nutzen dürfen. In vielen Fällen ist das Teil des Services, und Ihre Päckchen können auch dorthin gesendet werden. Ihr Büro ist von nun an nicht mehr da, wo auch alle privaten Dinge vonstatten gehen, sondern ein Ort, an dem “Work first” gilt. Probieren Sie es einmal aus, wenn Sie aktuell unzufrieden sind mit Ihrer Situation – die Lösung kann so einfach sein!

Ruhe, manchmal auch im Co-Working Space nötig

Natürlich geht man als Nutzer eines Co-Working Spaces jeden Tag frohen Muts dahin, weil es kommunikativ, international und unkonventionell dort zugeht, anders als in einem “normalen” Büro. Auch ist es für viele Singles ein Ort, der ihnen die Einsamkeit nicht vor Augen führt, die bei Singletum plus Freiberuflerdasein deutlich werden kann. Aber es nützt nichts, die Arbeit muss getan werden, Angebote müssen geschrieben, Deadlines eingehalten werden. Kurz auch ruhige, in sich gekehrte Phasen möchte jeder Co-Worker genießen können.

Stöpsel in die Ohren – oder wie?

Die grundsätzliche Erwartung, selbst wenn sie niemals ausgesprochen wird, lautet “Im Co-Working Space sind wir offen und wenden uns allen Anderen zu”. Wenn Sie mit solchen Forderungen konfrontiert werden, aber einfach nicht Spaghetti mit den Anderen essen können, weil die Arbeit drängt, können Sie die Version “light” wählen. Statt dramatisch große Kopfhörer aufzusetzen, die wie ein “Bitte nicht stören!” Schild wirken könnten, können Sie diskret Ohrstöpsel einführen. Sie merken, wenn sich jemand Ihnen zuwendet, und nehmen die Teilchen kurz heraus – auch als Signal für die Anderen: Eigentlich arbeitet x. Sie sind dann nicht muffig, aber deutlich in Ihrem Wunsch nach Ruhe und Konzentration.

Coworking de Luxe – der Ruheraum ist inclusive

Da es bei den Spaces von rumpelig bis edel alles gibt, sollten Sie, wenn Sie häufiger ruhige Phasen einbauen müssen, einen Ort wählen, an dem eine Art Ruheraum vorgesehen ist. In den ziehen Sie sich mit Ihrem Tablet zurück, haben dort wie überall Internetzugang und können auch die verschiedenen Phasen Ihres Arbeitstags von Klönlaune über “Man könnte ein bisschen Ablenkung zulassen” bis zur Klausur ausleben. Das ist ein Luxus, der ein wenig kostet, der aber Anspannung zu verhindern hilft. Und wenn Sie drei Stunden mit voller Konzentration an einem Programm gebastelt haben, stehen Sie auf, gehen in die Küche und lassen sich dort Tipps für den neusten Club geben. Der Co-Working Space – ein multifunktionaler Ort!

Modernes Homeoffice vereinfacht Arbeitsabläufe

Schon länger ist bekannt, dass der Einfluss unserer Umgebung die Leistungsfähigkeit positiv beeinträchtigen kann. Abhängig davon, inwieweit das Zusammenspiel aus Ergonomie, Multifunktionalität und Bequemlichkeit abgestimmt ist, ist heutzutage jeder in der Lage, seinen optimalen Arbeitsplatz selbst zu generieren. Nicht nur jüngere Unternehmen oder etablierte Firmen, sondern auch Selbstständige mit einem modernen Homeoffice wissen diesen Umstand immer mehr zu schätzen.

Dynamik und Innovation entstehen gerade dort, wo das selbstständige Denken und Arbeiten fließend ineinander übergehen, ohne Hindernisse zu verspüren. Das ist ein ganz besonderer Vorteil, da unterschiedliche Arbeitstypen auch eine individuelle Büroeinrichtung für sich nutzen können.

Moderne Konzepte

Jeder Mensch benötigt an seinem Arbeitsplatz bestmögliche Bedingungen. Umso entscheidender ist in diesem Zusammenhang die Qualität der Büroeinrichtung. Es lohnt sich, im Vorfeld genau zu planen, welche Anforderungen das hauseigene Büro haben soll. Auch Unternehmen gehen mit dieser modernen Denkweise vor und gestatten ihren Mitarbeitern individuelle Freiheiten und Lösungen.

Angefangen bei den Sitzmöbeln bis hin über Bürotische, Schränke sowie Regalsysteme und Kleinstmöbel zur Entspannung sorgen individuelle Lösungen dafür, dass ein angenehmes Arbeiten heutzutage mit Flexibilität und Leistungsbereitschaft verbunden wird. Moderne Büromöbel in Frankfurt sind z.b. häufig anzutreffen, da Dienstleistungen in unterschiedlichsten Bereichen gerade in den letzten Jahrzehnten zu einer stetigen Anpassung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen geführt haben.

Flexible Lösungen dank Ergonomie und Multifunktionalität

Heutige Büromöbel sind nicht einfach nur auf reine Funktionalität ausgerichtet, sondern lassen flexible Spielräume zu. Daher verwundert es nicht, das kompetente Partner oder Plattformen wie https://bueroplan.net/bueromoebel-frankfurt/ stets einen hohen Zulauf genießen, um moderne Lösungen für jede Arbeitssituation im Büro anzubieten. So haben anspruchsvolle Kunden Zugriff auf etablierten Marken in diesem Bereich, welche einen breiten Erfahrungsschatz mitbringen und so die Konzeption des modernen Arbeitsplatzes unterstützend realisieren können.

Systeme lassen sich so ganz individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Verschiedene Aufgaben wie Archivierung, Tätigkeiten am Computer sowie der Umgang mit sensiblen Akten und Daten erlaubt es, die Realisierung aller Aufgaben auch mit einem angenehmen Arbeitsklima zu verbinden. Daher werden alle Aspekte eines modernen Arbeitsplatzes wie zum Beispiel die Wirkung von Licht, die Positionierung der Komponenten und der Einsatz moderner Akustik Möbel berücksichtigt.

Einfachste Anpassungen

Moderne Büromöbel sind heutzutage nicht mehr nur rein funktional ausgelegt, sondern lassen sich gezielt individuell anpassen und zusammenstellen. Dabei können auch unterschiedliche Komponenten miteinander kombiniert werden. Gerade heutzutage haben Sie die Möglichkeit, Ihr individuelles Office nach persönlichen Präferenzen einzurichten. Damit ist im Bereich der Flexibilität viel möglich. Darüber hinaus spielt das angenehme Design aktueller Büromöbel eine immer tragendere Rolle. Für jedes Budget gibt es heutzutage passende Lösungen, die auch für kleinere Büros optimale Eigenschaften besitzen. In diesem Zusammenhang lohnt sich auch die Beratung etablierter Partner in diesem Bereich, um für sich die geeignete Lösung unkompliziert zu realisieren.

Kann der Co-Working Space eine Dauerlösung sein?

Der Co-Working Space wird oft mit jung, kreativ, up-startend gleich gesetzt, also eher als eine Art Sprungbrett gesehen, ein Status auf Zeit, den man nutzt, bis er sich sozusagen etabliert ist. Nur, stimmt das so, kann nicht auch eine Existenz als “ewiger Co-Worker” eine gute Lösung sein? Wie so oft, kommt es auf den Einzelfall an.

Kein Kundenbesuch – der Co-Working Space als günstige Lösung

Wenn Sie zum Beispiel als Web-Designer oder Programmierer bzw. Texter arbeiten, haben Sie mit Ihren Kunden vermutlich fast nur virtuell zu tun. Für den Co-Working Space haben Sie sich einmal aus diversen Gründen entschieden, die vielleicht unverändert Gültigkeit haben. Das heißt, Sie möchten Arbeit und Privatleben trennen, Sie brauchen eine Ruheoase und vor allen Dingen Kontakt und Ansprache, also Kollegen tagsüber. In solchen Fällen spricht doch nichts dagegen, auf ewig Gast im Co-Working Space zu sein. Zu alt kann man ohnehin nie sein, denn das Altersspektrum erweist sich doch oft als recht heterogen.

Die Firma brummt – Zeit für ein eigenes Büro

Das genaue Gegenteil kann für Ihren Fall aber auch zutreffen. Sie haben sich durch eine Art Anfangsphase gearbeitet und Ihre Firma hat sich gut entwickelt. Nun brauchen Sie doch eine richtige Adresse, die Sie auch mit niemandem teilen müssen. Und wenn Sie auch noch Mitarbeiter ins Boot holen wollen, ist es wirklich anzuraten, sich um eigene Räume zu kümmern, in denen Sie genau so schalten können, wie Sie wollen, und natürlich auch die Einrichtung und das Ambiente selbst bestimmen können.

Ein noch neues Phänomen – wird es einmal “Co-Working Veteranen” geben?

Insgesamt ist diese Form, sich ein Büro zu teilen, noch relativ neu. Von daher muss man abwarten, für wen sich diese Art, den Arbeitstag zu verbringen, dauerhaft anbietet. Schließen Sie also als Co-Worker nichts aus, wer weiß, vielleicht wollen Sie die Kaffeemaschine im Ohr, die Gespräche in vielen Zungen und das ständige Kommen und Gehen gar nicht mehr missen. Dann bleiben Sie eben dabei!

Arbeit und Privates auch als Freelancer ideal trennen – im Co-Working Space

Sie arbeiten gerne als Selbständiger und haben auch schon einen bestimmten Rhythmus in Ihrem Tagesablauf. Gut, aber Sie haben auch immer öfter das Gefühl, dass etwas fehlt, nämlich der Übergang zwischen der Arbeit und Ihrem Privatleben. Die Phrase “selbst und ständig” füllt sich also für Sie auf eine unangenehme Weise. Da hilft nur eins: Trennen Sie die Arbeit auch räumlich von Ihrem Privatleben.

Keine allzu hohen Kosten, dennoch separat

Als Gründer wollen bzw. können Sie natürlich keine Unsummen in die Miete und Ausstattung eines Büros stecken, das ist klar. Wenn Sie jetzt in die “Ich gehe morgens zur Arbeit” Phase eintreten wollen, bieten sich fast zwangsläufig die Co-Working Spaces an. Sie haben heute eine große Auswahl an Spaces, von klein und familiär bis groß und mit allen “Schikanen” ausgestattet, und können sich genau Ihr Büro der Träume suchen, in dem Sie fortan Ihren Arbeitstag verbringen. Das Gefühl, das sich einstellt, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen, um zur Arbeit zu gehen, hat schon etwas Ernsthaftes, die Arbeit auch ein ganzes Stück Aufwertendes.

Keine Bügelwäsche und kein Abwasch warten

Was viele die Co-Working Spaces nutzende Menschen auch gut an dieser Lösung finden, ist die Tatsache, dass sie – für kurze Zeit zumindest – die häuslichen Pflichten vergessen können. Wenn eben der Abwasch zu Hause noch wartet, soll er das tun, Sie sind dann mal weg. Und Sie können sich voll und ganz auf Ihr Business konzentrieren, das so auch professionalisiert wird. Wie in einem ganz “normalen” Büro dreht sich im Co-Working Space eben auch alles um Kundenkontakte, um Targets und alle Aufgaben, die der Tag Ihnen so abverlangt. Genießen Sie dieses Gefühl der Trennung, denn es erlaubt Ihnen sozusagen am anderen Ende das ebenso gute Gefühl, nach einem langen Tag die Tür zu Hause aufschließen zu können: Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!

Selbst in München Fehlanzeige: Beratung von Existenzgründungen von behinderten Menschen

Wer als behinderter Mensch in München eine berufliche Existenzgründung plant, steht vor besonderen Herausforderungen. Viele Fragen gilt es zu klären. Vor allem, welches die richtigen Unterstützungsmöglichkeiten und Institutionen für diesen Fall sind und wie diese richtig abgerufen beziehungsweise kontaktiert werden können. Die Unterstützung beinhaltet sowohl eine finanzielle Seite, aber auch die psychologische Begleitung des Gründers/der Gründerin.

In Deutschland gibt es nur eine einzige Institution mit diesem Beratungsauftrag für behinderte Menschen: “Enterability” in Berlin. Ein guter Ort – zentral gelegen -, der dazu geeignet wäre, behinderte ExistenzgründerInnen aus ganz Deutschland zu beraten. Und doch ist dies nicht möglich… Wer (als Privatperson, als schwerbehinderte/r GründerIn) beispielsweise in München wohnt und sich an “Enterability” wenden würde, bekäme einen abschlägigen Bescheid. Einzig Institutionen, die behinderte Menschen mit Gründungsabsicht unterstützen wollen, können von “Enterability” profitieren. Diese erhalten dann entsprechende Informationen, um die Beratung vor Ort leisten zu können.

Dass es in mehrfacher Hinsicht sinnvoll ist, GründerInnen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen spezifisch und auf geeignete Weise zu unterstützen, ist seit langem bekannt: Die gezielte Ausgestaltung des eigenen Arbeitsplatzes durch ergonomisch und zeitlich passende Bedingungen führt zu einer höheren beruflichen Zufriedenheit bei den Betroffenen. Dies spiegelt sich dann auch in deren höherer physischer und psychischer Leistungsfähigkeit wider.

Fazit: Dem Beratungsbedürfnis behinderter Menschen, die eine Existenzgründung planen, gilt es zu entsprechen. Behinderten Menschen sollte in der Arbeitswelt inklusiv begegnet werden. Menschen mit ungleichen Voraussetzungen sollten gleich behandelt werden. Eine einzige – eher regional fokussierte – Beratungsstelle deckt diesen Bedarf nicht ab. Wünschenswert wäre es, wenn die Politik gesetzlich einen Beratungsanspruch festschreibt und zukünftig idealerweise in jedem Bundesland mindestens eine “Enterability” entsprechende Beratungsstelle vorhanden wäre. So auch in München.

Der Coworking Space als zweites Zuhause

Sie mögen Ihre selbständige Existenz genau aus dem Grund, weil Sie nicht in “irgend einem muffigen Büro sitzen” wollen. Das ist schon einmal eine gute Basis bzw. Einstellung, aber vielleicht haben Sie dennoch festgestellt, dass es sich in Gesellschaft einfach besser denken und arbeiten lässt. Ihr persönliches, alles andere als muffig daher kommendes Büro kann der Co-Working Space sein, der Ihnen sozusagen die Beste aus allen Welten bietet.

Inspiration, Kaffeepausen, neue Kontakte

Sie wissen schon genau, was Sie beruflich erreichen wollen, aber gegen ein paar neue Impulse spricht ja nie etwas. Das heißt, dass Sie, wenn sie sich als Co-Workianer in Ihrem Büro einfinden, auch immer offen für Ideen und Anregungen sind. Der entspannteste Ort, um solche Ideen zu sammeln, ist nun einmal die Küche, die es in jedem Co-Working Space gibt. Man trinkt zusammen Tee oder Kaffee, isst schon einmal Spaghatti Bolognese in der netten Runde, und dabei entspinnnen sich ganz unbemerkt und auch ungeplant gute Gespräche. Woher kommst du, was machst du beruflich, das sind nun einmal die typischen Starterfragen. Und da Ihre Mit-Worker ja erst einmal Fremde für Sie sind, kann das alles auch sehr spannend sein. Oha, ein Prof im Sabbatical, ui, ein Erfinder – tolle Leute haben Sie um sich herum!

Auf dem Sofa “abhängen” – auch das kann inspirieren

Wenn Sie Ihren Space morgens betreten, haben Sie vielleicht ein Projekt oder eine Akquise im Kopf, aber damit ist Ihr Tag noch lange nicht gefüllt. Sie können Ihre Aufgaben gut erledigen, aber immer zwischendurch auch ein Stück weit aussteigen, und das ohne große Verabredungen treffen zu müssen. So kann es gut passieren, dass sich aus dem Space ein Ort für Sie entwickelt, der eher einer netten WG ähnelt, als einem Büro, in dem stramm und verbissen gearbeitet wird. Aber da die Arbeit ja auch ihren Platz beansprucht, kehren Sie immer wieder vor den Bildschirm zurück, aber das sicher besser gelaunt, als wenn Sie zuhause alleine vor sich hin arbeiten würden. Ein zweites Zuhause, so nennen viele Co-Worker ihren Space – mehr oder weniger offen, natürlich, man ist ja nicht sentimental!

Ein Zuhause auf der ganzen Welt – Co-Working Spaces als weltweit genutzte Option

Die so genannten digitalen Nomaden sind schon lange kein bestauntes Randphänomen mehr. Unterwegs zu sein, die Welt kennen zu lernen und dabei immer seinen Arbeitsplatz, das Laptop, bei sich zu haben, hat sich als Lifestyle gut etabliert. Ergo ist es klar, dass sich gerade in den Co-Working Spaces auch jede Menge internationaler Nutzer einfinden. Wer den Co-Working Space in seiner Heimat kennen gelernt hat, nutzt ihn eben auch woanders gerne. Es kann aber auch sein, dass er sich das erste Mal in der Fremde als Option anbietet.

Sehr viel mehr als ein stabiler Internet Anschluss

Wenn Sie zur Zielgruppe dieser sehr unkomplizierten Art von Office gehören, wissen Sie auch, was das Ausschlag gebende Motiv ist, den Co-Working Space zu nutzen: das stabile Internet. Wenn es in der neuen Wohnung noch gar nicht existiert oder die fatale Neigung hat, permanent zusammen zu brechen, ist die Garantie der Co-Working Anbieter, dass das Internet immer verfügbar ist, schon ein Segen. Damit tritt also schon eine große Entspannung ein. Aber Co-Working Spaces sind einfach mehr. Sie sind Kommunikationsorte, ein Stück Heimat und bieten auch die Chance, berufliche Kontakte zu knüpfen.

Statt immer die gleichen Kollegen: Co-Worker

Das Internationale der Spaces ist sicher einer der Gründe, weshalb sie in den Metropolen weltweit wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Man weiß. wie es funktioniert, egal ob man sich in Rom, London, Prag oder München befindet. Und auf eine interessante Art ähnelt sich auch die “Belegschaft” dieser Spaces. Sie ist – mit Ausnahmen – jung sie ist nicht etabliert, sie ist offen. Wenn Sie die Vorstellung, jeden Tag im Büro die gleichen Gesichter zu sehen, anödet, sind Sie bei den Co-Working Spaces absolut richtig. Kein Tag ist wie der andere, auch wenn sich nach geheimen Regeln oft “Stammplätze” entwickeln. Aber es erscheinen nicht alle Co-Worker täglich. Es gibt die Sunday People, die man wochentags nicht sieht, weil sie da Anderes treiben, und es gibt die Co-Worker, die täglich erscheinen und immer für ein Feierabendbier zu haben sind. Eine Welt für sich – egal, in welchem Land!

Sportmöglichkeiten für Coworker

Die gesteigerte Produktivität, die viele Menschen durch das Coworking empfinden, trägt auch dazu bei, dass man länger und häufig ohne Pausen am Schreibtisch sitzt. Oft geht es bei Projektabgaben um wertvolle letzte Minuten und man findet keine Zeit, den Coworking Space am frühen Nachmittag zu verlassen. Möglichkeiten für einen gesunden körperlichen Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch, wie zum Beispiel ein Fitnessstudio, fallen somit weg. Doch neben der angenehmen Atmosphäre im Coworking Space, die zur psychischen Gesundheit beiträgt, ist es wichtig, auch etwas für die physische Ausgeglichenheit zu tun.

Viele Coworking Spaces haben diese Lücke entdeckt und bieten nun im Coworking Abonnement inbegriffen auch Yogakurse und Fitnessräume an. Falls Sie allerdings keinen Coworking Space mit solchen Möglichkeiten in Ihrer Nähe haben, können Sie auch selbst viel für sich tun und ganz nebenbei eine paar kleinere Pausen mehr in Ihren Arbeitsalltag einbauen. Auch das ist sehr förderlich für die Konzentration und Produktivität.

Sie warten auf den Kaffee oder den Kopierer? Fangen Sie doch einfach mal damit an, sich in diesen Wartezeiten auf die Zehenspitzen zu stellen und auf und ab zu wippen. Das sorgt für eine gesteigerte Durchblutung und ist ein kleines Beinworkout ganz nebenbei. Ihre Beine können Sie sogar vom Bürostuhl aus trainieren, indem Sie zwischen durch die Füße anheben, sodass Ihre Beine durchgestreckt sind. Gerade während eines Telefonats kann diese Übung wiederholt werden und Ihre Coworker am Schreibtisch neben Ihnen bekommen nicht mal etwas davon mit.

Wenn Ihre Beine etwas erschöpft sind nach all den Übungen, widmen Sie sich dem Projekt Po. Sie können die Gesäßmuskeln im Sitzen anspannen und wechseln zwischen längeren und kürzeren Anspannungsphasen. All diese Übungen lassen sich selbstverständlich auch zusätzlich zu vorhandenen Sportangeboten in Ihrem Coworking Space in den Arbeitsalltag integrieren. Falls Sie in einem Coworking Space ohne Sportangebote arbeiten, empfiehlt es sich, diesen Vorschlag einfach mal einzubringen. Denn genau für diesen produktiven Austausch guter Ideen sind Coworking Spaces da!

Alles ist vorbereitet – Platz nehmen und arbeiten!

Wenn Sie sich die Zeiten vor Augen halten, in denen eine Firmengründung vor allen Dingen bedeutete, für teures Geld erst einmal Geschäftsräume anzumieten und diese dann nach und nach ebenso teuer und vor allen Dingen repräsentativ einzurichten, verstehen Sie sicher auch, weshalb es eher unüblich war, schon als junger Mensch sein eigenes Geschäft zu gründen. Alles lag in weiter Ferne und musste wirklich hart erarbeitet werden. Heute haben wir natürlich auch ganz neue Kommunikationsformen; es bedarf keiner ganzen Telefonanlage mit x Nebenstellen mehr, um sofort mit den Kunden auf Tuchfühlung zu gehen. Vielmehr reicht ein Smartphone und ein Tablet als erstes “Equiment” völlig aus.

Dennoch macht es sich auf jeden Fall gut, eine andere Adresse als die eigene heimische als Geschäftsadresse angeben zu können bzw. von einer solchen aus die Geschäfte in Angriff zu nehmen. Dies macht umso mehr Spaß, wenn das Ambiente so ganz anders als das heimische ist. Sie können also auch als junger Up-Starter schon in einem schnieken Office statt in Ihrem vollen WG Zimmer sitzen, in einem Raum, der Ihnen das Gefühl gibt, es schon “geschafft” zu haben, obwohl Sie erst am Anfang Ihrer Karriere stehen.

Aber auch in Sachen “Komplettheit” bieten die Co-Working Spaces so einiges. Sie finden nämlich in den Räumen nicht nur schicke neue Möbel vor, sondern auch eine Teeküche, einen Raum für Meetings, Toiletten mit viel Platz und einen Kaffeeautomaten, den Sie nur durch ein leises Surren beim Produzieren des Heißgetränks erkennen werden. Also ist alles genau so, wie Sie es sich vorher schon erträumt haben, als Sie sich Ihre Karriere ersonnen haben. So schnell können Träume wahr werden! Ach, die Vase mit den Gladiolen wurde noch gar nicht erwähnt. Immer frisches Obst und frische Blumen – die haben Sie vielleicht nicht einmal zu Hause stets in petto? Sie müssen wirklich nur noch Platz nehmen und los arbeiten!